Acht Mittel, kein längeres Leben: Großtest an Mäusen
Einstufung Vorläufig — kontrollierter Mausversuch an drei Standorten; Ergebnisse aus Tieren gelten nicht automatisch für Menschen, und die Werte wurden nicht für viele Vergleiche korrigiert.
Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.
- Design
- Tierstudie
- Teilnehmende
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- Dauer
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- Finanzierung
- US National Institute on Aging (NIH); US Department of Veterans Affairs
Keiner der acht geprüften Wirkstoffe, darunter Astaxanthin und Pioglitazon, verlängerte das Leben von Mäusen.
Viele Wirkstoffe gelten als Hoffnungsträger für ein längeres Leben, oft wegen Ergebnissen aus Würmern oder einzelnen Laboren. Ein großes US-Testprogramm hat acht solcher Mittel an Mäusen geprüft. Keines verlängerte das Leben, weder bei Männchen noch bei Weibchen. Darunter waren Astaxanthin und das Diabetesmittel Pioglitazon.
Das Programm testet jeden Stoff parallel in drei Laboren an genetisch unterschiedlichen Mäusen. Die Tiere bekamen die Mittel im Futter, beginnend im Alter von 7 bis 20 Monaten. Drei Stoffe hatten in diesem Programm früher das Leben verlängert. In anderer Dosis oder mit späterem Start zeigten sie nun keinen Nutzen. Weibchen mit Pioglitazon ab dem siebten Monat lebten im Mittel sogar 6,2 Prozent kürzer. Auch beim verwandten Mitoglitazon, spät begonnen, lebten Weibchen kürzer. Für Astaxanthin verschwand dieser Nachteil, als die Forschenden ein Labor herausnahmen. Dort hatten die unbehandelten Weibchen ungewöhnlich lange gelebt.
Die Forschenden folgern, dass Dosis und Startalter entscheidend sind. Einzelne Erfolge aus nur einem Labor deuten sie deshalb vorsichtig. Was das für Menschen bedeutet, hat die Studie nicht untersucht.
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