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Zellbiologie

AMPK

AMPK (AMP-aktivierte Proteinkinase) ist ein zellulärer Energiesensor, der aktiviert wird, wenn AMP und/oder ADP gegenüber ATP ansteigen, und so einen niedrigen Energiestatus signalisiert. Aktiviert fördert sie katabole Prozesse wie Fettsäureoxidation und Autophagie und hemmt anabole Vorgänge wie die mTORC1-gesteuerte Proteinsynthese. AMPK-Aktivierung ahmt Aspekte der Kalorienrestriktion nach; altersbedingte Veränderungen der AMPK-Signalgebung können zu einer beeinträchtigten Stoffwechselregulation beitragen. Metformin und körperliche Aktivität gelten als indirekte AMPK-Aktivatoren.