Retinolcreme: Mehr Retinol, mehr Rötung, gleiche Hautbarriere
Einstufung Vorläufig — das Los teilte 28 Frauen zwölf Wochen lang zwei Retinol-Stärken zu; es fehlte eine Gruppe ohne Retinol, und die Teilgruppen hatten nur je fünf Frauen.
- Design
- Randomisierte Studie
- Teilnehmende
- 38
- Dauer
- 12 Wochen
- Finanzierung
- —
Eine Creme mit 0,247 Prozent Retinol verbesserte die Hautbarriere nicht stärker als eine mit 0,104 Prozent, rötete aber häufiger.
Retinol ist eine Form von Vitamin A und steckt in vielen Cremes gegen Hautalterung. In einer kleinen Studie brachte eine stärkere Creme keinen Vorteil für die Schutzschicht der Haut. Nach zwölf Wochen war die Haut in beiden Gruppen feuchter und verlor weniger Wasser. Die stärkere Creme fühlte sich glatter an, rötete die Haut aber häufiger.
An der Studie nahmen 38 Frauen zwischen 40 und 61 Jahren teil. 28 von ihnen bekamen per Los eine Creme mit 0,104 oder 0,247 Prozent Retinol. Falten wurden in beiden Gruppen etwas flacher, aber ohne klaren Unterschied. Auch die Elastizität der Haut änderte sich nicht messbar. Bei fünf Frauen zeigte ein Ultraschall nach acht Wochen eine etwas dickere Oberhaut als auf der Gesichtshälfte mit einer Creme ohne Retinol.
Eine Gruppe ganz ohne Retinol gab es im Hauptteil nicht. Ob die Verbesserungen am Retinol lagen, lässt sich daher nicht sicher sagen. Die Teilgruppen waren sehr klein. Zudem enthielten die Retinolcremes weitere Wirkstoffe wie Sanddornöl. Die Autoren halten die schwächere Creme für einen günstigen Einstieg.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
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