Wenig fettfreie Masse: 42 Prozent höheres Sterberisiko
Einstufung Moderat — auswertung von 49 Beobachtungsstudien mit über einer Million Menschen; solche Daten zeigen keine Ursache, und die Ergebnisse der Studien unterschieden sich stark.
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- 1.149.807
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- —
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- The authors report no funding.
Erwachsene mit wenig fettfreier Masse, also vor allem wenig Muskeln, hatten ein um 42 Prozent höheres Sterberisiko.
Über Körperfett und Gesundheit ist viel geforscht worden. Weniger klar war, welche Rolle die fettfreie Masse spielt, also vor allem Muskeln und andere fettfreie Gewebe. Eine große Auswertung liefert nun eine deutliche Zahl: Erwachsene mit wenig fettfreier Masse hatten ein um 42 Prozent höheres Risiko zu sterben als jene mit viel.
Die Forschenden fassten 49 Studien mit zusammen über 1,1 Millionen Menschen zusammen. Alle lebten zu Hause, nicht im Krankenhaus oder Pflegeheim. Gemessen wurde die fettfreie Masse etwa mit Röntgenscans, mit schwachem Strom wie bei Körperfettwaagen oder einfach am Wadenumfang. Bei Männern war der Zusammenhang stärker als bei Frauen. Am deutlichsten zeigte er sich beim Wadenumfang.
Es handelt sich um Beobachtungen, nicht um einen Beweis für Ursache und Wirkung. Es gab Hinweise, dass Studien mit schwächeren Ergebnissen fehlen. Korrigiert lag das Risiko noch um 31 Prozent höher. Ließen die Forschenden die Todesfälle der ersten zwei Jahre weg, wurde der Zusammenhang schwächer und unsicher. Die Autoren halten es für möglich, dass eine beginnende Krankheit die fettfreie Masse schrumpfen lässt.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
