Aktiv in der Lebensmitte, später etwas fitter im Kopf
Einstufung Moderat — auswertung von 15 Beobachtungsstudien mit 33.295 Menschen, davon acht rechnerisch zusammengefasst; die Bewegung wurde nur erfragt, und die Ergebnisse gingen stark auseinander.
- Design
- Metaanalyse
- Teilnehmende
- 33.295
- Dauer
- —
- Finanzierung
- Canadian Institutes of Health Research; Weston Family Foundation
Wer zwischen 40 und 59 Jahren aktiv war, schnitt später in Tests zu Gedächtnis und Denktempo etwas besser ab.
Wer zwischen 40 und 59 Jahren körperlich aktiv war, schnitt Jahre später in Denktests etwas besser ab. Das galt für das Denkvermögen insgesamt, für das Gedächtnis für Wörter und für das Denktempo. Die Unterschiede waren klein. Die Autoren halten sie aber für bedeutsam, wenn man auf die ganze Bevölkerung blickt.
Das Team suchte nach Studien, die Erwachsene ohne Gedächtnisprobleme über Jahre begleitet hatten. 15 Studien mit zusammen 33.295 Menschen kamen in Frage, knapp zwei Drittel davon Frauen. Acht ließen sich rechnerisch zusammenfassen. Verglichen wurden wenig Aktive mit mäßig bis stark Aktiven. Beim Planen und Umschalten zwischen Aufgaben zeigte sich kein klarer Unterschied. Das galt auch dafür, wie schnell einem Wörter einfallen.
Alle Studien fragten die Menschen selbst, wie aktiv sie waren. Gemessen wurde die Bewegung nicht. Zudem gingen die Ergebnisse der einzelnen Studien stark auseinander. Ob der Zusammenhang bei Frauen und Männern verschieden ist, lässt sich nicht sagen: Nur eine Studie wertete beide Geschlechter getrennt aus. Als Beobachtungsdaten zeigen die Studien außerdem nicht, dass Bewegung das Denken direkt schützt.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
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