Stress-Trade-Off: Weniger ATF4-Aktivität könnte die Lebensspanne bei Fliegen verlängern
Einstufung Vorläufig — genetische Lifespan-Studie an Fruchtfliegen mit RNAi-Knockdown und Overexpression, allerdings ein Invertebraten-Modell ohne Daten am Menschen, mit Ergebnissen entgegen früheren Wurm- und Hefe-Studien.
Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.
Diese Studie deutet an, dass Stresspfade je nach Aktivitätsgrad die Lebensspanne fördern oder verkürzen können.
Früher dachte man, das Aktivieren der zellulären Stressantwort verlängere das Leben. Bei Fruchtfliegen war jedoch das Gegenteil der Fall. Als Forscher den GCN2-ATF4-Stresspfad herunterregulierten, lebten die Fliegen länger. Hochregulieren verkürzte ihr Leben. Das stellt die verbreitete Annahme infrage, dass jede Form von Zellstress gut fürs Altern ist.
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