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Journal ArticlePsychiatry research·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

MIND-Diät: Wer sich daran hält, bekommt seltener Demenz

Einstufung Moderat — die Auswertung bündelt 21 Beobachtungsstudien mit rund 590.000 Menschen; ohne Studien, in denen das Los die Ernährung zuteilte, bleibt die Ursache offen.

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Wer sich eng an die MIND-Diät hielt, hatte ein um 21 Prozent niedrigeres Demenzrisiko als Menschen, die sich kaum daran hielten.


Was auf dem Teller landet, könnte mit dem Demenzrisiko zusammenhängen. Eine Auswertung von 21 Studien mit zusammen rund 590.000 Menschen fand: Wer sich eng an die sogenannte MIND-Diät hielt, hatte ein um 21 Prozent niedrigeres Demenzrisiko. Verglichen wurde mit Menschen, die sich kaum daran hielten. Die MIND-Diät verbindet die Mittelmeerküche mit einer Ernährungsweise gegen Bluthochdruck.

Alle Studien hatten Menschen über Jahre begleitet. In dieser Zeit erkrankten 19.401 von ihnen an Demenz. Die Forschenden verglichen sieben Ernährungsweisen. Auch wer sich gesund pflanzlich ernährte, hatte ein um 15 Prozent niedrigeres Risiko. Bei der klassischen Mittelmeerkost zeigte sich dagegen kein klarer Zusammenhang. Ebenso wenig bei der Kost gegen Bluthochdruck allein, bei pflanzlicher, aber ungesunder Kost und bei westlicher Ernährung.

Die Studien haben Menschen beobachtet, nicht ihre Ernährung verändert. Ob die Kost selbst das Risiko senkt, lässt sich daraus nicht ablesen. Die Autoren fordern deshalb weitere Langzeitstudien, bevor sich Ernährungsempfehlungen gegen Demenz ableiten lassen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.